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Preisverleihung UNESCO

Ein ausgezeichnetes Projekt ist „Mission: Klima retten! Powered by heaven“ jetzt auch ganz offiziell: Die Deutsche UNESCO-Kommission hat Ende Februar in Bonn unsere Kampagne als Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) ausgezeichnet. Die Auszeichnung erhalten Initiativen, die das Anliegen dieser weltweiten Bildungsoffensive der Vereinten Nationen vorbildlich umsetzen: Kindern und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln zu vermitteln.

Bei der Preisverleihung in Bonn konnten wir neue Kontakte nach Kenia und Jamaika knüpfen. Denn auch international ist „powered by heaven“ aktiv: Für Dezember 2012 ist ein internationaler Klimaaktionstag geplant, bei dem auf jeden Fall Jugendgruppen in Westfalen, Afrika und Asien mitmachen.

Was ist Bildung für Nachhaltige Entwicklung?

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist ein normatives Bildungskonzept mit dem Ziel, jedem Einzelnen zu ermöglichen, aktiv an der Analyse und Bewertung von nicht nachhaltigen Entwicklungsprozessen teilzuhaben, sich an Kriterien der Nachhaltigkeit im eigenen Leben zu orientieren und nachhaltige Entwicklungsprozesse gemeinsam mit anderen lokal wie global in Gang zu setzen. (Wikipedia)

Für die Jahre 2005 bis 2014 hat die UN die Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) ausgerufen. Die internationale Initiative will dazu beitragen, die Prinzipien nachhaltiger Entwicklung weltweit in den nationalen Bildungssystemen zu verankern.

Bildung für nachhaltige Entwicklung vermittelt zum einen Wissen über globale Zusammenhänge und Herausforderungen wie den Klimawandel oder globale Gerechtigkeit und die komplexen wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Ursachen dieser Probleme.Zum anderen werden Kompetenzen vermittelt, um das Wissen über nachhaltige Entwicklung anwenden zu können, z.B. vorausschauendes Denken, autonomes Handeln oder Partizipation an gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen.Mehr Informationen zu BNE und zur UN-Dekade findet ihr hier.

BNE im Projekt

Mission: Klima retten! powered by heaven ermöglicht Jugendlichen weltoffen Handlungswissen für globale Umweltprobleme und nachhaltige Entwicklung aufzubauen. So informieren z. B. die Klimaberater der VEM aus Tansania und Indonesien bei Begegnungen mit Jugendlichen über die Folgen des Klimawandels und das Klimaschutzengagement in ihren Ländern. Auf internationalen Camps oder während Begegnungsreisen werden gemeinsam mit Jugendlichen aus anderen Ländern Handlungsmöglichkeiten erarbeitet. Mit  verschiedenen Akteuren wird in unterschiedlichen Regionen interdisziplinär an Themen gearbeitet.

Durch den Besuch der interaktiven Ausstellung, Workshops, Freizeiten, Gestaltung von Jugendgottesdiensten zum Thema uvm. lernen die Jugendlichen gemeinsam mit anderen zu planen und zu handeln. Sie werden an Entscheidungsprozessen beteiligt und motivieren sich gegenseitig, aktiv zu werden.

Durch die Themen & Inhalte - wie z. B. unsere Ernährung, Mobilität oder Konsum, werden die eigenen Leitbilder und die unserer konsumorientierten Gesellschaft reflektiert. Die Jugendlichen werden in der Kampagne gestärkt, eigene Projekte selbstständig umzusetzen, z. B. Flashmobs. Die internationale Komponente und die Einbindung der Perspektive der Klimagerechtigkeit fördert die Solidarität.

Das Konzept der Gestaltungskompetenzen

Zur Verwirklichung nachhaltiger Entwicklungsprozesse wurde das Konzept der Gestaltungskompetenz ausformuliert. Mit Gestaltungskompetenz wird die Fähigkeit bezeichnet, Wissen über nachhaltige Entwicklung anwenden und Probleme nicht nachhaltiger Entwicklung erkennen zu können.

 

Komponenten einer Bildung für nachhaltige Entwicklung, die gestaltungskompetentes Entscheiden und Handeln ausmachen, sind:

  • Weltoffen und neue Perspektiven integrierend Wissen aufbauen
  • Vorausschauend Entwicklungen analysieren und beurteilen können
  • Interdisziplinär Erkenntnisse gewinnen und handeln
  • Risiken, Gefahren und Unsicherheiten erkennen und abwägen können
  • Gemeinsam mit anderen planen und handeln können
  • Zielkonflikte bei der Reflexion über Handlungsstrategien berücksichtigen können
  • An kollektiven Entscheidungsprozessen teilhaben können
  • Sich und andere motivieren können, aktiv zu werden
  • Die eigenen Leitbilder und die anderer reflektieren können
  • Vorstellungen von Gerechtigkeit als Entscheidungs- und Handlungsgrundlage nutzen können
  • Selbstständig planen und handeln können
  • Empathie für andere zeigen können
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