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Industrieländer wie Deutschland und zunehmend auch Schwellenländer, z. B. China, verbrennen riesige Mengen an Kohle, Öl und Gas. Damit sind sie die Haupttreiber des Klimawandels. Aber der Klimawandel trifft alle, egal, wie viele Tonnen CO2 pro Jahr wer produziert.

Und der Klimawandel wird z. B. kleine Inselstaaten im Pazifik und Länder in Afrika besonders treffen. Hitze, Starkregen,  Stürme,  Dürren  und  Überschwemmun­gen vernichten Ernten und Lebensräume. Wasser wird knapp. Hunger breitet sich aus. Viele Menschen müssen ihre Heimat verlassen. Hinzu kommt, dass arme Menschen kaum Geld haben, um ihre Felder zu bewässern, Schutzsysteme aufzubauen, neues Saatgut oder Dünger zu kaufen.

Für Klimagerechtigkeit müssen die Industrieländer z. B. Deutschland ihre eigenen Emissionen drastisch reduzieren (um 90 % bis 2050 im Vergleich zu 1990). Zum anderen stehen sie in der Verantwortung, die Menschen in den Entwicklungsländern bei der Anpassung an die Folgen des Klimawandels zu unterstützen und den Aufbau einer klimafreundlichen Energieversorgung zu unterstützen. Dafür müssen die Industrieländer entsprechende finanzielle Mittel aber auch Technologien zur Verfügung stellen.

Hinzu kommt, dass zunehmend Zuckerrohr, Palmöl, Mais und Raps als Energiequelle genutzt werden, z. B. als Biosprit. Land und Nahrungsmittel werden so immer teurer und knapper. Für viele Menschen in den Entwicklungsländern, die keinen Zugang zu Land haben, kann dies die Ernährungsprobleme enorm verschärfen.

Weniger Energie zu verbrauchen – ist das A und O für Klimagerechtigkeit.

 

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