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„Unser täglich Brot gib’ uns heute….“ – was hat denn unsere Ernährung mit dem Klimawandel zu tun? Ziemlich viel! Vor allem der hohe Fleischkonsum in den Industrieländern ist Ursache für eine Kette von Aktionen, die sich alle auf das Klima auswirken: In Südamerika wird mehrmals täglich eine Fläche vom Regenwald gerodet, die so groß ist wie ein Fußballfeld! Hier wird Soja angebaut als Futtermittel für die Industrie. Da der Regenwald eine natürliche CO2-Senke ist und maßgeblich das Klima der Region mitbestimmt, wird hierdurch massiv ins Klima eingegriffen. Auch bei der Fleischverarbeitung werden Treihhausgase freigesetzt und darüber hinaus wird sehr viel Wasser benötigt. Und Massentierhaltung ist alles andere artgerecht! Jetzt mal ran an den Speck: Erdbeeren im Winter? Kiwis aus Neuseeland? Kaffee aus Südamerika? Auch wenn wir ab jetzt weniger Fleisch essen, ist das Thema Ernährung noch nicht durch. Es spielt auch eine große Rolle, was wann gegessen wird: Sind die Lebensmittel bio oder nicht? Und bedeutet „bio“ gleichzeitig auch „fair“? Der Mix macht’s! Wichtig ist beim Einkaufen zunächst einmal genauer hinzusehen, wo die Produkte herkommen und ob sie bio oder fair sind, denn als Verbraucher habt ihr die Macht und könnt mitbestimmen, welche Produkte nachgefragt werden. Auch Bio-Erdbeeren im Winter sind keine gute Wahl, denn die werden mit dem Flugzeug nach Deutschland eingeflogen und haben somit eine miese CO2-Bilanz. Sinnvoll ist es regionale und saisonale Produkte zu kaufen und gerne auch ökologisch angebaut…

 

Weitere Anregungen zum selber aktiv werden findet ihr hier

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