Entstehung

Im Sommer 2011 beim Internationalen Klimacamp der Evangelischen Jugend Dortmund unterdem Motto „Mission: Klima retten! powered by heaven" wurden Jugendliche aus Irland, Italien,Sambia, Sri Lanka und Deutschland gemeinsam aktiv und kreativ für Klimaschutz. Mit demZiel die Ergebnisse des Camps langfristig zu nutzen und Erfahrungen mit weiteren Jugendlichen auszutauschen, wurde die Idee geboren, eine Ausstellung von und fürJugendliche zum Thema Klimaschutz und Klimagerechtigkeit zu gestalten, die im Rahmen derKlimakampagne der Evangelischen Landeskirche durch ganz Westfalen reisen soll. ErsteExponate, unter anderem großflächige Collagen zu Konsum und Umweltverschmutzung,, einFotoroman über die Entdeckung von alternativen Möglichkeiten im Alltag und einspannen des Videospektakel für 5 Monitore, sind hier entstanden.Bei der Auftaktveranstaltung der Klimakampagne am 17.9.2011  in der Jugendkirche JOIN USin Dortmund-Wambel wurden die Ergebnisse des Camps erstmals 150 Gästen aus ganzWestfalen präsentiert.

 

In der gemeinsamen Weiterentwicklung der Ausstellung mit Jugendlichen der DortmunderJugendkirche JoinUs wurde schnell klar, dass den Besuchenden nicht nur fertige Ergebnisseund Handlungsempfehlungen präsentiert werden sollen.  Ein ansprechendes Ambiente solltezum selbständigen Forschen und Gestalten anregen und die jugendlichen und erwachsenen Besucher/innen anregen, selbst Ideen für klimaschonende Handlungsoptionen zu entwickeln.So entstand Eco-City, die klimafreundliche Modellstadt für Menschen ab 13 Jahren zum Erforschen, Gestalten und Erleben. Vielgestaltig und interaktiv: so können Jugendliche in dieser Ausstellung den eigenen Lebensstil auf den Prüfstand stellen und  klimafreundliche Alternativen  entwickeln. Das Besondere ist, dass die Ausstellung mit jeder Besuchergruppe neu entsteht und jedes Mal anders ist. Am 15.01.2012 wurde die "EcoCity" in der Dortmunder Jugendkirche eröffnet.

Beschreibung

Eco-City ist konzipiert für Gruppen von 12- 32 Menschen  ab 13 Jahren. Ein pädagogisch begleiteter Durchlauf dauert 90-120 Minuten. Der Ausstellungsbesuch startet im Heimatmuseum von Eco-City. Die Gruppe wird vor einer Schautafel begrüßt und erlebt als Einstieg den interaktiven Live-Trickfilm: Eine kleine Geschichte vom Klimawandel oder das Märchen vom Wohlstand. Anhand der Legende vom Schweinehirten aus dem Ruhrgebiet, der vor ca. 200 Jahren die Kohle entdeckte, wird ein erster Einblick in die Entstehung des Klimawandels und seine Folgen gegeben.

Weiter geht’s im 360 Grad-Kino von EcoCity:Auf vier Monitoren und einer Großbildleinwand erleben die BesucherInnen in einem Rundum-Video-Spektakel die Schönheit der Natur und werden mit ihrer Bedrohung konfrontiert. Jugendliche aus Europa, Afrika und Asien melden sich gleich eitig zu Wort, lassen teilhaben an ihren Fragen, Ängsten und Hoffnungen und überraschen mit unterschiedlichen nonverbalen Gefühlsausbrüchen.

 

Organisation

Bis Oktober 2013 wird die interaktive Wanderausstellung Eco-City in zehn Gestaltungsräumen der Evangelischen Kirche von Westfalen an jeweils mindestens einem Standort zum Einsatz kommen. Die Mitarbeitenden vor Ort laden Schulklassen, Konfirmand/innen- und andere Jugendgruppen, Haupt- und Ehrenamtliche sowie sonstige interessierte Gruppen ein und organisieren den Ausstellungsbetrieb während der Verweildauer von ca. 2-8 Wochen.

Die Begleitung und Unterstützung der Gruppen sollte durch jeweils zwei Personen ab ca. 16 Jahren erfolgen, die sowohl mit den Materialien und Geräten als auch dem Ablauf und der inhaltlichen Zielsetzung vertraut sind.

Die Begleitpersonen übernehmen die Rolle von Moderator/innen, leiten die einzelnen Module ein, fassen Botschaften mit eigenen Worten zusammen, erklären die Spielregeln der Modellstadt und animieren zum selbständigen Arbeiten.

Die Vorbereitung hierzu erfolgt in drei Schritten:

1. Kennenlernen der Ausstellung als Besucher/innen am derzeitigen Standort

2. Gemeinsamer Aufbau der Modellstadt in der eigenen Einrichtung incl. technischem Durchlauf

3.Individuelles Vertrautmachen mit den Materialien und Stationenbeschreibungen Für den Transport der Modellstadt, den die ausleihende Institution selber durchführt steht ein kleiner Kastenanhänger zur Verfügung. Der Aufbau erfolgt idealerweise in drei Räumen:

 

Hier geht´s zum Eco-City-Werbefilm

360° Kino1
360° Kino2

 

Danach geht es in die eigentlich EcoCity: In der nun folgenden Workshop-Phase  werden die Besuchenden zu Gestaltenden ihrer eigenen Ausstellung. Die Innenstadt von EcoCity bietet 8 Shops, die man auch in jeder realen Stadt wieder findet: Bistro, Reisebüro, Obst-und Gemüseladen,  Elektrogeschäft,  Wasserladen, Jugendtreff und einem Amt für Mobilität. Ansprechende Materialien und praktische Aufgaben motivieren zum selbständigen Sammeln von Informationen und Begreifen von Zusammenhängen. In Kleingruppen werden parallel in den Arbeitsbereichen der Shops klimafreundliche Angebote und Dienstleistungen  entwickelt, die Schaufenster gestaltet und eine kleine spielerische Werbe- oder Beratungspräsentation vorbereitet.

 

 

Nach der ersten Arbeitsphase (30-45 Minuten)stellen sich die Geschäfte mit ihren aktuellen klimafreundlichen Angeboten während eines Stadtrundgangs durch die City vor.Ganz unterschiedlich können die kreativen Ergebnisse aus den vorangegangenen "Klimaforschungen" so einfließen.

Nachdem eine Performance beendet ist, wird das jeweilige Team mit einer Selbstverpflichtungs-Sprechblase vor dem eigenen Shop fotografiert.

Heimatmuseum
360° Kino
City

Alternativ ist es grundsätzlich auch möglich, alle Stationen in einem großen Saal aufzubauen.

Ergänzende Materialien

Ergänzende Materialien

Lediglich die folgenden Materialien sind nicht Bestandteil der Wanderausstellung und müssen vor Ort organisiert werden:

Heimatmuseum: CD-Abspieler mit Boxen f. Heimatmuseum

360°-Kino: Beamer mit Tonanlage, evt. Leinwand u. ca. 30 Stühle oder Sitzkissen

City: 8 große Tische, 3 kleine Tische, mindestens 30 Stühle, evtl. Verlängerungskabel für 3 Stationen, Fotoapparat

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